Alle guten Dinge sind Drei

 

 

Am 6. Spieltag der Saison 2013/14 traf unsere E-IV auf die E-I des SV Turbine Neubrandenburg. Ein Sonne-Wolken-Mix begleitete die Partie, welche am Stargarder Bruch angepfiffen werden sollte. 

Punkt 16 Uhr ertönte der Anstoß und die FCN-Spieler versuchten ab Minute eins das Spiel zu bestimmen. Der Gegner, der mit gefühlten 5 Verteidigern spielte, konzentrierte sich von Beginn an aufs Verteidigen und Kontern. Unsere Mannschaft tat sich schwer das menschliche Bollwerk zu durchdringen. Oft wurde der Ball über die rechte Seite gespielt und anschließend in den Strafraum gebracht. Leider fehlte lange Zeit die richtige Durchschlagskraft im Strafraum des Gegners. Marc, der auf der rechten Seite für Betrieb sorgte, sollte dann auch den erlösenden 1:0 Treffer erzielen. Nach einer von rechts getretenen Ecke landet der Ball bei Marc, der auf Höhe des Sechszehnerecks einen Ball auf Tor bringt, welcher für den Keeper nicht zu halten war.

Das 2:0 folgte nur wenige Sekunden später. Die Verteidiger werden nach dem Anstoß sofort bedrängt, so dass der Ball wieder bei Marc landet. Nach sauberer Ballan- und mitnahme zündete er einen zunächst harmlos aussehenden Schuss, welcher aber von einem Verteidiger abgefälscht wird und schließlich somit durch die Beine des Torwats rollt. 

Bei gefühlten 80 Prozent Ballbesitz, gelang Turbine nach 20 Minuten der erste Torschuss. Dieser besagte Torschuss führte zum zwischenzeitlichen 2:1. Besonders ärgerlich ist hierbei die Entstehung des Tores. Nach einem langen Pass läuft der schnelle agile Stürmer gerade aufs Tor zu, und wird von fünf FCN-Spielern begleitet. Aus der Ferne war schwer zu bewerten, ob der Stürmer einfach zu schnell für unsere Mannen war, oder ob sich unsere Defensive einfach zu passiv verhielt. 

Jedoch sollte der alte Abstand noch vor dem Pausenpfiff wieder hergestellt werden. Ein Ball landet bei Marvin im Strafraum, welcher den Ball sehenswert im langen Eck unterbringt.

So ging es also mit einem hochverdienten 3:1 in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte glich der ersten Hälfte wie ein Ei dem Anderen. Mit einer erdrückenden Mehrheit an Ballbesitz versuchte die Mannschaft, das Ergebnis zu verschönern. Leider scheiterten unsere Jungs dabei an sich selbst, oder zum Teil an der Mauer an Verteidigern, so dass in den letzten 25 Minuten kein Tor mehr fiel. Großes Lob hierbei, wiederrum an unsere eigene Abwehr(Tyler, Jonas Rosch/später Marc), die nicht einen einzigen Torschuss zu ließ. Somit mussten Trainer, Spieler und Zuschauer in dieser Woche ausnahmsweise mal auf die sonst schon gewohnte Spannung verzichten.

               Festzuhalten ist, dass unsere Jungs einen völligen verdienten Sieg eingefahren haben, wobei eigene Nachlässigkeit einem höheren Sieg im Wege stand.  Wir schätzen uns andererseits glücklich, dass die besagte Nachlässigkeit nicht wieder zu einem Herzschlagfinale geführt hat.

              Nächste Woche geht Mannschaft nach zwei Spielen in Neubrandenburg wieder auf Reise und spielt am 4. Oktober in Friedland. Wir hoffen das Beste.

 

 

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